Ettore Causa studierte an der International Menuhin Music Academy (Schweiz) und an der Manhattan School of Music, New York. Er wurde von Sir Yehudi Menuhin, Alberto Lysy, Michael Tree und Johannes Eskar unterrichtet, die ihn inspirierten und zu wichtigen Mentoren in seiner musikalischen Entwicklung wurden.
Er gewann den «P. Schidlof-Preis» und den «J. Barbirolli-Preis» für den «schönsten Klang» am hoch dotierten internationalen Lionel Tertis-Wettbewerb für Viola in England. Seither konzertiert er als Solist und an Recitals mit führenden Musikern an vielen der wichtigsten Konzertveranstaltungen weltweit. Er widmet sich insbesondere der Kammermusik und wird regelmässig an hochkarätige Kammermusikfestivals wie das Prussia Cove-Festival (England), das Savonlinna-Festival (Finnland), das Lanaudiere-Festival (Canada) und das Festival Lysy (Buenos Aires) eingeladen, wo er mit internationalen Grössen wie Natalie Clein, Alberto Lysy, Patrick Demenga, Thomas Füri, Jeremy Menuhin,Ulf Wallin und anderen auftritt.
Seit 2001 ist Ettore Causa Professor für Viola und für Kammermusik an der International Menuhin Music Academy in der Schweiz und wird regelmässig eingeladen zur Erteilung von Meisterkursen in der Schweiz, in Spanien, Portugal, Italien und Argentinien.
Ettore Causa spielt auf einer Viola, die Frédéric Chaudière 2003 für ihn gebaut hat.
Sein erstes, 2006 veröffentlichtes Claves-Album mit Aufnahmen romantischer Musik für Viola und Piano war ein überwältigender Erfolg und wurde mit den «5 Stimmgabeln» ausgezeichnet. Eine neue Claves-Aufnahme mit den beiden Brahms-Sonaten für Viola und Klavier ist vor kurzer Zeit erschienen.